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Montag, 9. April 2007

Das Osterwochenende in Bildern


Karfreitag frueh ist schon Osterverkehr auf der Strasse vor meiner Haustuer.


In Entebbe treffe ich mich mit Jonas (daenischer Voluntaer) und Rashmi (englische Voluntaerin mit nepalesischen, indischen und tibetischen Wurzeln).


Die einzige Faehre auf die Ssese-Inseln sollte um zwei ablegen, um eins sehen wir sie nur noch von hinten. Was nun? Auch in Afrika laesst man sorglos alles auf sich zukommen, es geht schon immer irgendwie weiter. Ein grosses, einfaches Fischerboot springt ein und bringt die ca. 50 wartenden Fahrgaeste auf die Inseln.


Die Rettungsweste hat sich dieser Mann selbst mitgebracht. Waehrend der fuenf Stunden Ueberfahrt (die Faehre benoetigt drei Stunden) unterhaelt uns ein Gospel-Chor.


Auf Ssese-Islands uebernachten wir auf dem Campingplatz eines Hollaenders, statt einer morgendlichen Dusche laufen wir lieber die zehn Meter zum Strand!


Die drei Farben rot, gruen und blau (Erde, Baeume, Himmel) werden mir immer fuer Uganda in Erinnerung bleiben. Im Hintergrund der typische Nebel am Waldhang.


Muzungu! Bye, Muzungu!


Was machen die Maenner am Samstag nachmittag, waehrend die Frauen kochen? Na klar, es wird englische Premiership Fussballliga geguckt, hier Chelsea mit Michael Ballack gegen Tottenham! Eintritt in die Holzhuette: 1000 Shilling (45 Eurocent) pro Spiel.


Rueckfahrt auf einer anderen Route, unsere Sammeltaxe wartet auf die Faehre nach Masaka, vergeblich, wie sich bald herausstellt, die Faehre hat einen Motorschaden. Was nun? Diesmal setzt uns ein kleines Holzboot innerhalb von einer halben Stunde ueber.


In der Gegenrichtung ist ein Matooke-Laster gestrandet, gibt es heute noch eine Ueberfahrt?


Die zweite Aequator- Ueberquerung an diesem Wochenende erfolgt auf dem Landweg, die erste erlebten wir im Boot. Der Aequator verlaeuft ein paar Kilometer suedlich von Entebbe durch den Viktoriasee, Entebbe liegt auf 0 Grad und 4 Winkelminuten noerdlicher Breite.