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Freitag, 6. November 2009

Alltag mit Melissa

Fotoshooting im Krankenhaus

Nach fast zwei Wochen ist nun fast schon Alltag eingekehrt bei uns. Die letzten drei Tag im Krankenhaus haben wir ein Familienzimmer bekommen, wo ich mit übernachten konnte und so Melissa auch nachts erlebte. Meist wird sie gegen 10 oder 11 abends das letzte Mal gestillt, wacht dann zwischen 2 und 3 wieder auf und dann wieder zwischen 5 und 6. Im Idealfall schläft sie nach dem Stillen schnell ein, manchmal will sie aber auch bis zu 20 Minuten noch beruhigt und herumtragen werden, bevor sie einschläft. Das ist dann Papa-Sache. Letzten Freitag kamen wir dann aus dem Krankenhaus wieder nach Hause.

Die glückliche Familie

Silvias Leben hat sich am meisten umgestellt. Melissa muss 5-6 mal täglich gestillt werden, was jeweils 40 Minuten dauert. Die Kleine trinkt wie verrückt. In dieser Zeit versuche ich den Haushalt zu erledigen, was mir jetzt, wo ich Urlaub habe, noch gut gelingt. Lustig wird es dann in einer Woche, wenn ich wieder arbeite...

In den Armen von Tante Amparo

Die größte Hilfe ist uns im Moment aber Silvias Schwester Amparo. Schon im Krankenhaus hat sie uns täglich Essen vorbeigebracht, eine willkommene Abwechslung zum kargen Krankenhausessen. Auch jetzt kommt sie noch fast jeden Tag vorbei und hilft uns wo immer sie kann.

Das erste Bad in den Armen der Hebamme Gabriele

Alle paar Tage kommt auch die Hebamme Gabriele vorbei, schaut sich Mutter und Kind an und beruhigt uns ("Sind diese roten Flecken normal?", "Warum hat Melissa Schluckauf?" usw.). Alles ist im grünen Bereich. Am Samstag hat sie Melissa auch zum ersten Mal gebadet, statt Seife mit Olivenöl und Sahne...

Papa mit Spucktuch

Wenn Melissa schreit, gibt es noch überschaubare Optionen:
  • Hat sie Hunger?
  • Müssen die Windeln gewechselt werden?
  • Hat sie Bauchschmerzen, Blähungen, klemmt das Bäuerchen?
Manchmal scheint keine der Optionen zu greifen, dann will sie vielleicht einfach nur in den Arm genommen werden. Beruhigend wirken auch eine Spazierfahrt an der frischen Luft und Papas kleiner Finger als Nuckel. Oder ein noch so schräger Gesang...

Ich schlafe, trinke und schreie...

Insgesamt hat sich der Tagesablauf ganz schön umgestellt, oft muss man seine Arbeit oder sein Essen unterbrechen, um Melissa zu beruhigen und wundert sich hinterher über halb angefangene Sachen. Wir sind schon froh, wenn wir pro Tag eine zusätzliche Aufgabe wie z.B. den Antrag auf Kindergeld erledigen können.

Nachts bin ich schön warm eingepackt